Themen dieses Kurses

  • Um Zöliakie eindeutig zu diagnostizieren, sind immer mehrere Tests erforderlich. Denn jeder Test hat seine kleineren oder größeren Schwächen und muss richtig interpretiert werden. Erst wenn die verschiedenen Ergebnisse wie Teile eines Puzzles zusammenpassen, kann die Diagnose gestellt und die glutenfreie Ernährung begonnen werden. 

    Bei Verdacht auf eine Zöliakie wird normalerweise zunächst eine Blutuntersuchung durchgeführt. Bei auffälligem Ergebnis muss der Verdacht in der Regel durch eine Magenspiegelung mit Entnahme kleiner Gewebeproben (Biopsien) aus dem oberen Dünndarm durchgeführt werden. Bei Kindern kann die Diagnose in einigen Fällen ohne Magenspiegelung und Biopsie gestellt werden, es müssen jedoch mehrere Bedingungen erfüllt sein.

    Wird die glutenfreie Ernährung zu früh begonnen, sind die Ergebnisse der Bluttests und der Biopsien nicht mehr aussagekräftig. Deshalb ist es so wichtig, erst mit der Diät zu beginnen, wenn die Diagnose wirklich gesichert ist. 

    Manchmal deuten alle Beschwerden auf eine Zöliakie hin, während die Tests negativ sind. In diesem Fall kann es sein, dass andere weizen- oder glutenabhängige Krankheiten dahinter stecken, die ebenfalls von einem Arzt bestätigt oder ausgeschlossen werden.

    Mehr zu den diagnostischen Tests und anderen Erkrankungen, die mit Gluten und Weizen in Verbindung stehen, erfahren Sie hier:  

    Testen Sie Ihr Wissen



    Thema 1 - Wie testet der Arzt auf Zöliakie?

    Thema 2 - Andere Erkrankungenn die durch Weizen und Gluten ausgelöst werden


    Quiz: Diagnose-Memory

    Klicken Sie hier, um eine Übersicht der Inhalte des Kapitels 2 zu erhalten. 

    • Weiter geht's mit...

      Zu Kapitel 1 - Zöliakie verstehen

      Zu Kapitel 3 - Zöliakie behandeln

      Zu Kapitel 4 - Mit Zöliakie leben

      Wo finde ich Hilfe? Wichtige Kontaktadressen